Das Rheingold

Ádám Fischer
Orchester der Wiener Staatsoper
Date/Location
10 Januar 2016
Staatsoper Wien
Recording Type
  live   studio
  live compilation   live and studio
Cast
Wotan Tomasz Konieczny
Donner Boaz Daniel
Froh Jason Bridges
Loge Norbert Ernst
Fasolt Ain Anger
Fafner Sorin Coliban
Alberich Jochen Schmeckenbecher
Mime Herwig Pecoraro
Fricka Michaela Schuster
Freia Caroline Wenborne
Erda Anna Larsson
Woglinde Andrea Carroll
Wellgunde Rachel Frenkel
Floßhilde Zoryana Kushpler
Stage director Sven-Eric Bechtolf (2009)
Set designer Rolf Glittenberg
TV director Jakob Pitzer
Gallery
Reviews
konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com

Wotan Tomasz Konieczny wandelt im weißen Doktormantel über die Staatsopernbühne. Mit blauem Auge statt Augenklappe: ein Göttergate mit Schlägervergangenheit. Koniecznys Wiener Wotan ist egoistisch und verschlagen und nur selten von Nachdenklichkeit geprägt. Die Simme ist hell, hat ein kurzes Vibrato. Fülle der Diktion oder Dämonie gehören nicht zu Koniecznys Stärken. Statt selbstverständlicher Würde gebietet der Sänger über eine Würde, die er sich mit energischer Diktion in jeder Phrase neu erkämpft.

So gestaltet Konieczny die Höhepunkte unter großer Anspannung deklamatorisch-heroisch. Es gibt ein herrisch-energisches „Auf, Loge! hinab mit mir!“ In „Abendlich strahlt“ vermisst man die strömende Ruhe. Aber auch gut, stattdessen gefällt die nervöse Gespanntheit. Koniecznys forciertes „So grüß‘ ich die Burg“ sorgt für einen kurzen Stimmabriss. Die langsame Entfaltung „Von Nibelheims nächt’gem Land“ liegt ihm nicht. Konieczny war bei der Premiere Alberich, unter Rattle und Tate dann schon Wotan.

In der zweiten Szene stiehlt die Fricka von Michaela Schuster Konieczny vokal und darstellerisch die Schau. Schusters Fricka ist sehr präsent, ihr sprechendes Mienenspiel ein Hingucker (wenn’s auch nicht in Bechtolfs Magerästhetik passt). Bekanntlich ist Frau Schuster keine Musterbeispiel instrumentalen Singens. Weiches Abphrasieren ist nicht ihr Ding. Ein schweres Vibrato gehört bei ihr dazu. Doch ihr Stimme besitzt Durchsetzungs-und Strahlkraft. Ein gestisches Singen ist ihr zu eigen, in dem Kraft vor psychologischer Deutung geht. Kräftige Spitzentöne hören sich zersplittert an, das kennt man ja von ihr. Die Halbstimme bei „Um des Gatten Treue besorgt“ klingt schwach.

Caroline Wenborne ist als Freia ein wohlklingendes, blondes Dickerchen.

Fasolt und Fafner staksen in Gewändern über die Bühne, die mit Lavaknödeln behängt scheinen. Fasolt Ain Anger besitzt eine schöne Höhe und eine fahle Tiefe. Zur kernigen Bassstimme passt die klobige, muskelbepackte Phrasierung. Den elegischen Zauber, den Thomas J. Mayer „Das Weib zu missen, wisse, gemutet mich weh“ und „Freia, die schöne, schau‘ ich nicht mehr“ 2015 in München zu geben wusste, trifft Anger nicht. Der Fafner von Sorin Coliban hat eine schwärzere Färbung als Anger und singt ähnlich kraftvoll.

Boaz Daniel ist ein kantabler Donner, Jason Bridges ein lyrisch, wenn auch nicht elegant singender Froh. Anna Larsson fährt per Bühnenaufzug auf und ab (Mein Gott, wie langweilig) und produziert als Erda schöne leise Stellen.

Norbert Ernst macht den wunderbar gespielten Loge mit lyrischem Tenor, androgynem Rothaar und schöner Phrasierung zu einer der Hauptfiguren. Er hat die Leichtigkeit, die bei Loge dazugehört. Die Höhe leuchtet hell. Die Diktion ist angemessen. Ernst verzichtet auf karikierende Überdeutlichkeit. Eine sehr gute Leistung.

Jochen Schmeckenbecher, in der Rheintöchterszene ein schmerbäuchiger Alberich, in der Nibelheimszene dessen autoritäres Spiegelbild, macht durch intensives Singen auf sich aufmerksam. Bei aller verlebendigten Deklamation ist das Anschleifen von Tönen (hoch und runter) störend, was beispielsweise die Wirkung des wilden „Bin ich nun frei?“ beeinträchtigt. Der Verfluchung des Rings fehlt die eherne Wucht. Deklamatorisch verformte, hektische Akzenthöhepunkte („so verfluch‘ ich die Liebe“) trüben das Bild zudem. Außerdem fällt Schmeckenbecher bisweilen ins Rede-Singen.

Herwig Pecoraro ist ein wendiger Mime, der sehr zufrieden stellt.

Die Rheintöchter

Die Woglinde Andrea Carroll, Besitzerin eines gertenschlanken, höhensicheren Soprans, ist bei der Wortprägung schwach. Rachel Frenkel als Wellgunde gebietet über eine spitze Aussprache, ein flackerndes Vibrato und einen anglophonen Akzent. An der Staatsoper Berlin bin ich nie richtig mit ihr warm geworden. Dafür deklamiert Frenkel lebhafter als Carroll. Flosshilde Zoryana Kushpler gefällt durch vorsichtiges Vibrato und klangvolle Höhe. Ein Minus: die gutturale Aussprache.

Und im Graben? Adam Fischer dirigiert mit sparsamer Gestik und rhythmisch genau. Das Orchester dankt es mit weichem und detailreichem Spiel. Fischer unterschlägt nichts. Der Kontur der Motive ist vorzüglich hörbar – Beispiel: das Rheintöchtersangmotiv bei „Heiajaheia! Heiajaheia!“ Sehr sorgsam entwickelt werden die zur zweiten Szene einleitenden Ring- und Walhallmotive im Blech. Zügig startet Fischer in die dritte Szene. Die honigglänzenden Geigen wetteifern mit satter Hornpracht (schön die Walhall- und Gewittermotive). Und schön, wie die Streicher beim Logemotiv flirren. Und prächtig die Schlussapotheose.

Sven-Eric Bechtolfs Regie ist ein Trauerspiel (anders als bei der Walküre). Bechtolf arrangiert für das Ring-Vorspiel einen kühlen Personen- und Szenenreigen. Die Lichtregie setzt auf blau-rot. Die Bühne zeigt Rückriem-Blöcke, erratisch verteilt. In Nibelheim werden scheinbar Menschen zusammengebaut. Wieso, weshalb, warum? Kurios, dass Bechtolf peinlich genau Wagners Anweisungen folgt. So kommt es, dass eine mit allen Wagner-Wassern gewaschene Lichttechnik die selten bis nie gezeigte Regenbogenbrücke der letzten Szene hinzaubert. Die Personenführung ist statisch bis wenig einfallsreich.

Es ist immer interessant, wie die Regie Alberichs Tarnhelmszene löst. Heuer sieht der Zuschauer einen bühnenhohen Videoeinspieler, der eine Schlange zeigt. Gähn. Lächerliches: Fafner prügelt Fasolt symbolisch mit einem Stöckchen tot. Damit bekäme man keine Katze tot. Und so was von out: Erda und Rheintöchter als stoffbehängte Damen. Das war schon in den Siebzigern unmöglich.

Loge, Alberich und Wotan bekommen am meisten Applaus. Für Ádám Fischer eine kurze, aber kräftige Bravo-Salve.

Schlatz | 11. Januar 2016

Die Presse

Märchenton und Düsternis

Jubel für das „Rheingold“ unter Adam Fischer, den Auftakt zum einzigen „Ring des Nibelungen“ der Saison.

Ein Abstieg ist es, und mögen sich die Götter noch so großtun: Vom Es-Dur der reinen Natur am Beginn des „Rheingold“ führt der Vorabend schließlich einen Ganzton hinab nach Des-Dur – selbst wenn Wotan und Konsorten, die zwischendurch tüchtig in Bedrängnis geraten waren, beim Einzug in ihren Repräsentationsbau Walhall würdig aufwärtsstreben. Einen erfreulichen Anstieg haben dagegen nun jene Opernfreunde erlebt, die sich noch an das Staatsopern-„Rheingold“ der letzten Saison erinnern: Da gab es im Frühling eine „Ring“-Doppelserie, die unter Sir Simon Rattle einen holprig-unausgeglichenen Start zu verzeichnen hatte – und dann auch so ähnlich weiterging.

In der aktuellen Spielzeit gibt es in Wien nur einen einzigen „Ring des Nibelungen“. Der aber ist, nach dem Auftakt zu urteilen, bei Adam Fischer in besseren Händen. Mit freundlichsten, zuvorkommendsten Mitteln weiß dieser erfahrene Opernkapellmeister im Graben wie auf der Bühne jene Sicherheit zu geben, die den Künstlern im Optimalfall freie Entfaltung ermöglicht. Dass sich Jochen Schmeckenbecher als imposant deklamierender Alberich da stellenweise allzu sehr ausbreitet, stört nicht weiter. Denn mögen die Tempi manchmal (etwa beim Riesenwurm in der Tarnhelmszene) tatsächlich recht ruhig ausfallen, hält Fischer sie trotzdem in flexiblem Fluss – und bündelt die Kräfte mit Verve zu gut vorbereiteten Höhepunkten. Das Staatsopernorchester dankt es ihm mit nobler Kraft, duftig wogenden Streichern und herrlich aufblühenden, fast schlackenlosen Bläserklängen.

Tadellose Rollendebüts

Die Aufführung traf über weite Strecken jenen Märchenton, der Naivität und Tiefsinn verbindet – und zu dem Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung manch ironische Aperçus beisteuert. Da macht etwa Michaela Schuster mit köstlicher Mimik die Fricka zu einer Hauptfigur neben dem an die Reserven gehenden Tomasz Konieczny als Wotan und dem diesmal eher auf Sparflamme lodernden Loge von Norbert Ernst. Rollendebüts gab es in des Rheines Tiefen (tadellos Andrea Carroll und Rachel Frenkel) wie auf der Erde Rücken: Ain Anger, bisher auf den Finsterling Fafner abonniert, sang nun dessen lyrischeren Bruder Fasolt – ein glaubwürdig um Liebesausdruck ringender, neben Sorin Coliban nicht ganz so „rauer Riese“. Große Begeisterung.

Walter Weidringer | 12. Januar 2016

Der Standard

Es menschelt am Rhein

Der Auftakt zu Wagners “Ring” an der Wiener Staatsoper war ein Bühnenzauber

Den “Vorabend” zu seinem Ring des Nibelungen hat Wagner das “Rheingold” genannt – und schon in den ersten Takten des Vorspiels lässt sich immer eine Vorahnung gewinnen, wie das Ganze wird, wenn das wellende, wallende Es-Dur allmählich in Bewegung gerät. Mit dem Dirigenten Adam Fischer, der die Tetralogie in dieser Saison an der Staatsoper ein einziges Mal leitet, wurde die Ahnung gleich zur Gewissheit kostbaren Funkelns. Schon seine pragmatischen Qualitäten kann man kaum genug loben: So ist er für die Sänger und das Orchester gleichermaßen ein ideal mitatmender und reagierender Partner, der den Stimmen stets genügend Freiraum lässt und die Klangwucht aus dem Graben fast immer so zu drosseln versteht, dass auf der Bühne ein lebendiges Parlando möglich ist.

Bedachtsames Klangjonglieren

Fischer ist aber auch ein bedachtsamer Klangjongleur, der die fast vollkommene Pracht des Orchesters wunderbar austariert. Motiv für Motiv lässt sich verfolgen, fast durchwegs klingt die Partitur klar, doch intensiv, präsent, doch nur dort martialisch, wo es unmittelbar aus dem Geschehen hervorgeht – und nicht den ganzen Abend lang, wie bei anderen angeblich großen Wagner-Dirigenten. Die Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf funktioniert nach wie vor und hat vor allem dank der Videozuspielungen von Friedrich Zorn Atmosphäre und geradezu filmische Wirkungen. Und auch stimmlich herrscht durchgängig verlässliche Qualität. Als Wotan zeigt Tomasz Konieczny menschliche Fragilität und lyrische Leidensfähigkeit, als Göttergattin Fricka, die eigentlich das Heft in der Hand hält, spielt sich Michaela Schuster geradezu komödiantisch in den Vordergrund, während die Freia von Caroline Wenborne als recht herbes Abbild der Jugend ein wenig gewöhnungsbedürftig bleibt.

Differenziertes Deklamieren

Ansonsten wurde der deklamatorische Tonfall, der dem Komponisten vorschwebte, zumeist mit großer Differenzierung realisiert: Auch die Riesen Fasolt (Ain Anger) und Fafner (Sorin Coliban) sind keine blindwütigen Polterer, sondern von nachvollziehbaren Bedürfnissen getriebene Gestalten, die beiden Nibelungen nicht nur komische: Mit wunderbar grotesk-näselnder Helle, dabei jedoch nicht eindimensional, zeigt Herwig Pecoraro einen schmerzgekrümmten Mime, mit praller Körperhaftigkeit und kerniger Sonorität zeichnet Jochen Schmeckenbecher einen Alberich, bei dem es genauso sehr menschelt. Wellen der Zustimmung antworteten dem Bühnenzauber.

Daniel Ender | 12. Januar 2016

onlinemerker.com

Vor fast auf den Tag genau zehn Jahren trat Adam Fischer zu seinem letzten Zyklus des Ring des Nibelungen an der Staatsoper an das Dirigentenpult. Opernfreunde entsinnen sich freilich noch seines Einspringens für einzelne Abende im April 2011 und im Juni 2014. Die Erwartungen waren also hoch.

Allein: Seltsam distanziert und mit langsamen Tempi huben schon die ersten der 136 Es-Dur-Takte der Einleitung an, und ebenso senkte sich der Vorhang über dem finalen Des-Dur-Akkord. Dazwischen lagen zweieinhalb Stunden Bemühen um Spannung und abgestimmte Dynamik; aber gestern abend wollte der Funke nicht zünden.

Von den Rheintöchtern gab Andrea Carroll als Woglinde eine weitere Probe ihres Talents. Sie sang so wortdeutlich, dass es keiner Untertitel bedurfte. Ihr folgten mit einigen Abstrichen Rachel Frenkel als Wellgunde und Zoryana Kushpler als Flosshilde, welche an die Leistungen ihrer letzten Vorstellungen an der Staatsoper anschlossen. Der stimmlich wie darstellerisch überzeugende Alberich Jochen Schmeckenbechers hatte leichtes Spiel, sich in den Besitz des Rheingolds zu bringen: Die Partie des Nachtalben liegt ihm viel besser als etwa der Don Pizzaro.

Auch im Hause Wotan stand nicht alles zum besten: Zwar gab Tomasz Konieczny den Göttervater mit der Erfahrung etlicher Ring-Zyklen und großer Wortdeutlichkeit; allein, seine Art der Stimmgebung, interessantes Stilmittel für die Partie des Alberich, bleibt für die Darstellung des Wotan gewöhnungsbedürftig. Doch Tomasz Konieczny garantiert eine gute Gestaltung, und soviele Adressen besserer Wotans finden sich nicht in den Zettelkästen der Besetzungsbüros.

Die Fricka der Michaela Schuster mag mit ihren Einwänden gegen den Vertrag ihres Mannes im Recht sein —sie weiß dies auch darstellerisch zu vermitteln — in bezug auf die stimmliche Gestaltung blieben leider einige Wünsche offen. Ähnliches gilt es von Caroline Wenbornes Freia zu berichten, die ihr lange nicht so gut in der Kehle liegt wie die Gutrune.

Dafür war die Partie des Fasolt bei Ain Anger bestens aufgehoben: Er bot die eindrucksvollste Leistung des Abends, erfreute durch seinen Gesang ebenso wie mit seiner Wortdeutlichkeit und zeigte unverhohlen seine Zuneigung zu Freia. So hören sich gelungene Rollen-Debuts an. Sorin Coliban stand erstmals als Fafner auf der Staatsopernbühne, mit wahrnehmbarem Unterschied in der stimmlichen Gestaltung im Vergleich zu seinem Kompagnon. Ausgezeichnet gelang beispielsweise jene Szene, in der Loge die beiden Eisenstangen der Riesen berührte und diese ob der sofort spürbaren Hitze losließen. Es sind jene Details, die szenische Arbeit verraten und einem wissenden Publikum Freude bereiten.

Täuschte es, oder nahm sich auch Norbert Ernst in der Gestaltung des Loge diesmal mehr zurück als bei früheren Aufführungen? Er wirkte ebenfalls gedämpft in Gesang und Spiel, doch wortdeutlich und mit jenem Zwinkern in der Stimme, welches Wotan in Nibelheim erst den erwünschten Sieg über den Nachtalben zu sichern weiß.

Oft wird Mimes Anteil an Wotans und Loges Erfolg unterschätzt. Doch ohne der Mitteilsamkeit des von Alberich unterdrückten Bruders übernähme jener wohl die Weltherrschaft, und das Publikum ersparte sich weitere zwölf Stunden Aufführungsdauer. Herwig Pecoraro weiß um die Macht des Wortes in der Kehle eines Spieltenors und liefert in einer anregenden Szene die wertvollen Informationen.

Anna Larsson sang als Erda Wotan mit zitternder, unfokussierter Stimme ins Gewissen, vom Ring abzulassen, ehe solide gesungene Beschwörungen von Donner (Boaz Daniel) und Froh (Jason Bridges) den Einzug der Lichtalben nach Walhall ermöglichten.

Fein gearbeitet in den Details und den dynamischen Schattierungen, hörte sich das alles gestern doch eigentümlich zurückhaltend und starr an und gar nicht so eindringlich, mitreißend und überwältigend, wie man es aus früheren Aufführungen des Rheingold in Erinnerung hatte. Sollte die Ursache dafür in der Übertragung via Live Stream zu suchen sein? Wir alle wissen, es gibt sie, diese Anlässe, in welchen man ganz besonders gut sein und sich die bestmögliche Leistung gerade deshalb nicht einstellen will. Verhielte es sich hier so, es wäre schade.

Thomas Prochazka | 11. Jänner 2016

Rating
(5/10)
User Rating
(3/5)
Media Type/Label
Premiere
Technical Specifications
1920×1080, 4.2 Mbit/s, 4.9 GByte (MPEG-4)
Remarks
Webstream
This recording is part of a complete Ring cycle.