Die Walküre

Wladimir Jurowski
Orchester der Bayrischen Staatsoper München
Date/Location
25 June 2026
Nationaltheater München
Recording Type
  live  studio
  live compilation  live and studio
Cast
SiegmundJoachim Bäckström
HundingAin Anger
WotanNicholas Brownlee
SieglindeIrene Roberts
BrünnhildeMiina-Liisa Värelä
FrickaEkaterina Gubanova
HelmwigeDorothea Herbert
GerhildeJulie Adams
OrtlindeElene Gvritishvili
WaltrauteClaudia Mahnke
SiegruneNiina Keitel
GrimgerdeNatalie Lewis
SchwertleiteNoa Beinart
RoßweißeChristina Bock
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Augsburger Allgemeine

Selten hat man Jurowski so aufgewühlt erlebt

Bei Wagner wird ja selten gelacht. Da gilt’s der Kunst und nicht dem Amüsement. Aber jetzt, zur Festspiel-Premiere der „Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper, war’s zu Beginn des dritten Aufzugs so weit. Es wurde gelacht, lauthals gelacht, und der Szenenapplaus prasselte. War ja auch in einer Filmeinblendung zum Walkürenritt zu komisch, wie ein Heli mit Walküre über der Münchner Innenstadt kreist und die anderen helm- und schildbewehrten Walküren hoch zu Ross aus dem Marstall preschen und tote Helden einsammeln. Im Englischen Garten, am Siegestor, am Straßenrand. Auch ein toter Fahrradfahrer ist dabei.

Tobias Kratzer inszeniert an der Bayerischen Staatsoper Wagners „Walküre“
Wohin die Gefallenen geschleppt werden? Direkt vor die Königsloge in der Oper selbst, wie das Bühnenbild von Rainer Sellmaier erzählt. Dort werden die Leichen erst gewaschen, dann geflickt. Wotans Heer braucht Krieger. Das ist so humorvoll wie ernst – so humorvoll und ernst wie schon des Regisseurs Tobias Kratzer virtuose Bayreuther Inszenierung des „Tannhäuser“, der zu einem Gutteil im Opernhaus auf dem Grünen Hügel spielte. Auch eine Waldhütte taucht wieder auf wie damals, besser gesagt sogar zwei. In der einen, wohl ein Jagdhäuschen, lebt der so gewalttätige wie bigotte Hunding mit der geraubten Sieglinde, fleißig die Götter in gotischem Schrein anbetend, insbesondere Fricka, die Hüterin der Ehe. Ihr zur Opfergabe legt der Hausherr ein Schaf ab.

In der anderen Hütte, gezeigt immer wieder als Rückblenden-Video, wuchsen einst die Zwillinge Sieglinde und Siegmund glücklich mit ihrem Vater Wotan auf – bis die Mutter gemordet, die Hütte niedergebrannt und Sieglinde verschleppt wurde. Wer diese Hütte in der „Ring“-Interpretation Kratzers regelrecht abfackelte, das ist die Pointe in dieser neuen Münchner „Walküre“ – folgend dem „Rheingold“, wo final Hundings gotischer Götterschrein im Großformat schon glänzte. Damit setzt Kratzer fürs erste linear und schlüssig seine Sicht auf Wagners „Ring“ fort. Die Schlusspointe sei nicht verraten, nur so viel davon: Fricka kommt nicht gut weg. Aber Wotan geht halt auch zu oft fremd.

Regisseur Kratzer überzeugt mit spannender “Ring”-Inszenierung in München
Nicht nur linear, schlüssig nacherzählt Kratzer die Vorgänge um das Wiedersehen der Zwillinge mitsamt ihrer entbrennenden Liebe, sondern auch fesselnd in den hart geführten Auseinandersetzungen. Fricka gegen Wotan, Wotan gegen Brünnhilde. Es steht auf Messers Schneide; mitunter ist der Göttervater schwer in der Defensive. Dass er nur das Eine, das Ende will, illustriert Kratzer mit einem doppelten Suizid-Versuch Wotans. Aufschneiden einer Schlagader. Nur: Es klappt nicht. Götter sind unsterblich. So steuert Kratzer klug, deutungsstark, plastisch, das Publikum bei der Stange haltend, auf die zweite „Ring“-Hälfte mit „Siegfried“ (Oktober 2026) und „Götterdämmerung“ (2027) zu. Die Aussichten: ausgesprochen gut.

Zumal das Bayerische Staatsorchester unter Vladimir Jurowski gegenüber der „Rheingold“-Premiere deutlich zulegte. Es tönt wahrhaft Liebe, Grimm, Schmerz und Gewalt aus dem Orchestergraben. Selten hat man Jurowski, eher ein Meister der Kalkulation, derart aufwühlend erlebt. Nur vokal bleiben Wünsche noch offen. Am überzeugendsten: die wuchtige Resonanz von Nicholas Brownlee als Wotan, gefolgt vom gleißenden Mezzo der Irene Roberts als Sieglinde. Aber schon Joachim Bäckström als Siegmund und Ain Anger als Hunding bleiben oft rau und hart, während Miina-Liisa Värelä als Brünnhilde nun gar keine Offenbarung ist. Es fehlt an Farben. Ekaterina Gubanova als Fricka: ein scharf gezeichnetes Psychogramm.

Rüdiger Heinze | 26.06.26,

Der Merkur

Mensch Gott

Dabei ist Tobias Kratzer in seinem zweiten „Ring“-Teil gar nicht aus auf Überwältigung. Das dürfte einige irritieren. Dafür gibt es Hintergründiges en miniature. Das verzweifelte Gebet Sieglindes vor dem Hausaltar etwa, weil sie den bevorstehenden Ehebruch fürchtet. Siegmund, der das rettende Schwert Nothung fast zufällig in Hundings Waffenschrank findet. Oder die böse Schlusspointe: Der gelangweilte Feuergott Loge tritt da auf. Kein schützender Feuerring um die in Zwangsschlaf versetzte Brünnhilde, nur ein Flämmchen gibt es. Jeder kann das austreten, dafür braucht es, wie von Wotan versprochen, keinen Helden. Der himmlische Chef hat schon hier seine Macht verloren.

Verkörpert wird er von Nicholas Brownlee, er lässt alle anderen weit hinter sich. Ein Heldenbariton aus dem Klangbilderbuch, mit Erz in der Kehle, naturgewaltigen Tönen, auch das Zärteln beherrscht Brownlee. Die vokale Archaik steht in aufreizendem Kontrast zum jugendlichen Typ: Brownlees Wotan ist kein Chef, sondern ein fehlbarer Buddy. Und ein liebender Vater, die Schwarz-Weiß-Videos über Siegmunds und Sieglindes Kindheit zeigen das. Ein wenig zu oft und unvermittelt wird da die Leinwand auf halbe Höhe heruntergelassen. Es gab Kratzer-Abende, an denen die Videos von Manuel Braun, Jonas Dahl und Janic Bebi schon eleganter eingepasst wurden.

Singt Brownlee manchmal riskant, gibt Miina-Liisa Värelä eine in allen Lagen abgesicherte Brünnhilde. Eine nimmermüde, gedeckte Stimme mit viel Substanz, die nie über die Ufer tritt. Mehr auf Entäußerung gestaltet Irene Roberts, die ihre Sieglinde in kühlen Farben lodern lässt. Joachim Bäckström ist als Siegmund nicht nur getriebener Held, sondern strahlt auch Selbstbewusstsein aus. Mit seinem nicht sonderlich reichen, eng kanalisierten Tenor kann er sich gut Gehör verschaffen. Der schwarzbassige Ain Anger wird als Hunding gern gebucht. Man merkt ihm an, dass auch er die Rolle neu durchdenkt. Ekaterina Gubanova gibt das Fricka-Biest, eine effektvolle Intrigantin und Spielmacherin, Texttransport ist nicht unbedingt ihre Domäne.

Vladimir Jurowski liefert keine Theatermusik
Das Regie-Dauerfeuer, die ständigen Intelligenzblitze, die sich mancher von diesem Kratzer-Abend erwartet hatte, gibt es hier nicht. Ja, da sind Durchhänger. Doch das liegt auch am Mann im Graben. Vladimir Jurowski ist ein blitzgescheiter Dirigent, das verraten viele Details. Mit dem Staatsorchester interessiert er sich für eine Schärfung des Klangs, für die Schichtungen, für die Momente, wenn Wagner die Szene kommentierend unterfüttert und weitertreibt. Doch in dieser Überdeutlichkeit entgeht Jurowski Entscheidendes: Wagners Leitmotive sind Teil einer Rhetorik, einer musikalischen Struktur, die das Drama vorantreibt. Jurowskis Deutung scheint sich ständig selbst zuzuhören. Theatermusik klingt anders. Vieles ist zu langsam. Der Generalmusikdirektor hält die Musik förmlich fest, statt Entwicklungen zuzulassen. Manches ist auch zu laut. Nicht alle können sich so durchsetzen wie Nicholas Brownlee.

Der zeigt mit Tobias Kratzer das eigentliche Thema dieser Münchner „Walküre“: die Menschwerdung Wotans. Wir sehen, hören und fühlen einen einstigen Göttervater, der zerbricht an seiner Funktion und an ihren Erfordernissen. Der vielleicht auch nie geeignet war für den Job. Und wir begreifen, warum Wotan im „Siegfried“ als einsamer Wanderer die Welt durchstreifen wird. Das Messer dürfte er dabeihaben. Hoffen wir das Beste für ihn.

Markus Thiel | 26.06.2026

konzertkritikopernkritikberlin.blog

Hundings Haus als Habitat vermeintlich finsterer Bayern-Trottel: Da ist der Jägerzaun, da ist der Zierbriefkasten vor Grobputzmauer, da ist das germanisch bestückte Hausaltärchen, SUV steht hinterm Haus (Bühne: Rainer Sellmaier). Hunding kehrt mit erlegtem Wolf über der Schulter heim. Tobias Kratzer inszeniert Die Walküre an der bayerischen Staatsoper als furioses Finale dahoam. Wenn auch ironisch aufgelockert. Und mit dem typischen Kratzer-Humor, der freilich, wie schon erlebt, nach der dritten Vorstellung gern mal nur noch halb zündet. Es sprengen die Walküren als Pferdestaffel durch den Hofgarten, ja, OK. Schon wieder ein Auto auf der Bühne, ja, OK. Walhall liegt mitten in der Staatsoper, ja mei. Die Münchner Walküre scheint alles in allem weniger schlüssig zu sein als Kratzers Rheingold.

Zu den Sängern.
Beim inzestwonnigen Wälsungenpaar – die haben früher auch schon miteinander, sagt uns Kratzer – hört man mehr Richtigsingenwollen als Richtigsingen. Sieglinde Irene Roberts (züchtig kariert das Kleid, Reif im Haar) stellt ihre Mezzotiefe aus. Siegmund Joachim Bäckström (ein hero im Loser-Outfit des blutverschmierten Unterhemds, mit Wolfstattoo) tönt wie ein college student. Beide klingen beflissen. Die US-Amerikanerin hat Farbe, aber ein gewisses Vibrato. Der Schwede hat Timbre, aber leicht meckrig. Gut gelingen ihm Emphase und Ton der Klage in Um des Mordes der eign’nen Brüder/klagte die unsel’ge Braut. Die Vaterrufe tönen indes: Wööölse. Die Winterstürme kommen proper, aber null sexy, als wäre Siegmund Dozent im undergrad-Seminar. Peter Seiffert konnte den 2.-Akt-Siegmund ohne peinliches Pathos singen. Bäckström kann es nicht. Und Roberts? Ist in der Höhe umso souveräner, je unverständlicher sie wird. Wenn sie in Fahrt ist, etwa bei Hell wie der Tag/taucht es mir auf, fiebert man mit. Später nimmt man Roberts die Sieglinde nicht mehr ganz ab.

Hunding singt Ain Anger, dessen Bass altersübliche Gebrauchsspuren zeigt. Doch der Este klingt, anders als die geschwisterlichen Ehebrecher, nicht nach Generalprobe. Er ballt den Hunding zur düsteren Figur. Je mehr Walküren man hört, umso mehr wächst einem dieser Hunding-Trottel – der doch stets exzellent gesungen wird, von Kares, Pape, Anger oder Kehrer – ans Herz. Nicht koscher dann aber der Wotan des Nicholas Brownlee (klassisch mit beflügeltem Helm, unkleidsam der Rock, Kostüme: Sellmaier), trotz Volumen, trotz Temperament und einer vokalen Autorität, die an Konieczny erinnert. Gut ist der US-Amerikaner Brownlee im Beef mit der Gattin, eher mau in den Brünnhild-Dialogen, wo der Ausdruck oft markiert wird. Da bleibt viel Klang in der Luft hängen, wie nicht abgeholt.

Ähnlich glücklos die Brünnhilde von Miina-Liisa Värelä (auch mit Helm, aber unbeflügelt). Die Stimme ist eine Mischung aus Kernseife und Portwein. Vokal imposant, guttural bis zum Pelzigen. Das Deutsch ist schlecht. Siegmund, sieh auf mich: Ehrlich, klingt so eine Todesverkündigung? So verorgelt, so die Tonhöhe angleitend. Dazu provinzielles Pathos. Heulig Wer diese Liebe mir. Da fällt Kritik leicht.

In diesem Umfeld ist man dankbar über die Fricka-Vibes, die Ekaterina Gubanowa, die zuverlässigste Akteurin des Abends, in die Münchner Oper sendet.

Dirigiert wird auch. Wladimir Jurowski fokussiert Herzeleid und -pein. Es wird breit phrasiert. An alter Petrenko-Stätte dirigiert Jurowski dezidiert anti-Petrenko. Jurowski macht das mitunter zu unartikuliert, mit wenig Stimmenklarheit, man wünscht mehr Initiative. Dafür schallt das Bayerische Staatsorchester nie selbstverliebt, und schön wuchtig, wie im Peak nach Leb wohl. Butterweich das Blech bein allerersten Walhallmotiv, aber nicht ganz präzise. Das Dirigat scheint zudem nicht genuin dramatisch. Der Walkürenritt klingt nach Emilie Mayer, der Schluss nach Alpensinfonie.

Viel Jubel beim Schlussapplaus, offenbar gar keine Buhs für das Regieteam um Tobias Kratzer.

Schlatz | 26.06.2026

Südwest Presse

In Kratzers Inszenierung rollt dann nur ein dunkelgrüner Lada Taiga auf die Bühne. Hunding fährt ihn, der Förster. Das geschossene Wild legt er vor einem Altar ab. Auch drinnen im Haus, gemütlich holzverkleidet mit großem Terrassenfenster, wird gerne gebetet, knieend vor der Miniaturausgabe eines Reliquien-Schreins. Oh ja, den kennen wir aus dem „Rheingold“. Kratzer hatte den Vierteiler „Der Ring des Nibelungen“ religionskritisch gestartet. Wotan, der Göttervater, will wirklich Gott sein, aber als das heutige Oberhaupt einer altgermanischen Sekte mit Sitz in einer gotischen Kathedrale. Er lässt sich nicht Walhall, sondern von Spezialisten für Kirchenbedarf einen gigantischen, neu-mittelalterlichen Altar bauen. In den fügt er sich am Ende mit seiner Familie persönlich-heilig ein, wie geschnitzte Figuren.

Die „Walküre“ aber zeigt Kratzer sehr menschlich als familiäres Psychodrama. Da irrt Siegmund durch den Wald und findet seine Schwester Sieglinde im Förstershaus wieder, als Gattin Hundings (Ain Anger). Schneller Sex auf dem Küchentisch, dann erkennen sich die traumatisch entwurzelten Zwillinge. Auch die Zuschauer wissen durch filmische Rückblenden über der Szenerie, was passiert ist mit Wotans kaputter Nebenfamilie. Joachim Bäckström ist ein Siegmund mit kraftvollem Tenor-Schmelz und packendem „Lenz“-Hit, Irene Roberts mit dramatischer Farben eine Sieglinde, der man alles Leid abnimmt: zwei auch starke Schauspielcharaktere.

Der Inzest bleibt, und Fricka fordert sowieso Rache für den Ehebruch, verlangt von Wotan Siegmunds Tod. Zweifel kommen da nicht auf – weil Ekaterina Gubanova mit herrischer Geste singt, und weil ihre Fricka in der Küche handfest das Wild ausweidet: den Bock zerlegt. Wotan, der in seiner Nibelungenkluft aussieht wie aus einem romantischen Gemälde entsprungen, hat sein Leben, seine Macht derart verpfuscht, dass er sich die Pulsadern aufschneiden will, was ihm aber auch nicht gelingt.

Die herrische Fricka
„Flammende Glut/ Umglühe den Fels“. Tropisch war‘s draußen auch noch gegen halb elf, nach großem Premierenjubel. Drinnen hatte Wotan im von Bühnenbildner Rainer Sellmaier nachgebauten Königssaal nur eine Kerze angezündet neben der Matratze, auf der er die von Miina-Liisa Värelä mit furiosen Hojotoho-Rufen auftretende Brünnhilde bettet. Aber ein Video zeigt, wer nun wirklich zündelte, die Hütte der Nebenfamilie Wotans mit den Zwillingen abfackelte, nämlich Fricka, verbündet mit Loge.

Man weiß nicht so recht, was man von Kratzers Regie halten soll. Die „Rheingold“-Story wird kaum weiterverfolgt. Die Wagner-Figuren, so dramatisch sie auch auftreten, konterkariert Kratzer teils ins Lächerliche. Aber okay, der „Walkürenritt“ ist ein Coup, und der Regisseur reduziert wohltuend das Mythos-Pathos. Eine spannende Ambivalenz, die vor allem bei Wotan deutlich wird: Nicholas Brownlee singt mit mächtigem Volumen, angreifend, der Göttervater als extrem zerrissener, verzweifelter Mensch – aber im fremdkörperhaft historischen Kostüm. Kratzer erzählt dann doch, librettogemäß, vor allem sehr menschliche Geschichten, die er im wahrsten Sinne in die Opernkulisse holt.

Überragend, und nun wirklich für Wagner entflammt: Vladimir Jurowski und das phänomenale Bayerische Staatsorchester. Der Generalmusikdirektor macht es musikdramatisch fast perfekt: treibt das Geschehen emotional und laut krachend bis zur Schmerzgrenze, wenn es sein muss. Und betont dann zarteste Liebeslyrik, lässt Holzbläsersoli wirken. Brutale Attacke und Streicherklänge, die wunderbar durch den Saal wehen. Ein musikalisches Erlebnis.

Jürgen Kanold | 26.06.2026

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Media Type/Label
Technical Specifications
320 kbit/s CBR, 48.0 kHz, 566 MiB (MP3)
Remarks
Broadcast (BR Klassik)
A production by Tobias Kratzer (premiere)